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Wir bauen für unsere Schützlinge

 
Die Anzahl der Tiere, denen wir aufgrund von Platznot eine Absage erteilen müssen, ist leider viel zu groß und auch unsere Warteliste ist sehr lang. Deswegen arbeiten wir derzeit intensiv daran, unsere Kapazitäten größer zu machen, um öfter helfen zu können. Ganz nach dem Motto – „Wir bauen für unsere Tiere“ freuen wir uns über jeden Euro, denn ohne Ihre Unterstützung werden wir es nicht schaffen, dieses Projekt zu realisieren. Bitte helfen Sie uns dabei, mehr Kapazitäten für Kaninchen und Meerschweinchen in Not zu schaffen.


Banner Wir Bauen Kaninchen-Helpline 1

Als wir im Dezember 2014 durch einen Wechsel im Vorstand unsere größte Pflegestelle verloren hatten, wurden unsere Innenhaltungstiere auf viele kleinere Pflegestellen aufgeteilt. Das führte zu logistischen Höchstleistungen unseres Teams im Bemühen, Interessenten den Besuch bei unseren Schützlingen zu ermöglichen. Die Aufrechterhaltung der Außenhaltung konnte durch eine Mitarbeiterin des Vereins gewährleistet werden, die sich anbot, die neu angeschafften Gehege vorübergehend auf ihrem Grund unterzubringen.


Unsere Obfrau Doris hat sich nun einen lange gehegten Traum verwirklichen können – sie hat sich ein Haus gekauft. Schon bei der Suche nach einem geeigneten Objekt war immer der Wunsch im Hinterkopf, eine Immobilie zu finden, die auch den Bedürfnissen der Kaninchen-Helpline gerecht wird. Im September 2015 war es dann so weit und der Schlüssel fürs neue Zuhause wurde übergeben. Herbst und Winter waren geprägt von Sanierungs- und Renovierungsarbeiten. Bereits im Dezember konnten neben unserer Obfrau die ersten Kaninchen, darunter Gnadenhofi Schabernack mit Partnerin, einziehen – „Baustellenflair“ inklusive. Durch das neue Zuhause unserer Obfrau haben wir nun wieder die Möglichkeit, eine große Pflegestelle zu schaffen, die den Großteil der Tiere auf einem Gelände vereint und damit viele Abläufe vereinfacht.

Die Einnahmen der Helpline durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Schutzgebühren und Urlaubsbetreuungen reichen hier leider bei Weitem nicht aus, denn mit dem eingehenden Geld können wir gerade mal die Tierarzt- und laufenden Kosten decken. Als privater gemeinnütziger Verein sind wir auf die Hilfe unserer Förderer und Freunde dringend angewiesen und wir bitten in dieser Sache herzlich um Unterstützung – jeder Euro hilft uns, eine Basis für unsere Vereinsarbeit zu schaffen, mit dem Ziel, weiterhin bestmöglich Kaninchen und Meerschweinchen in Not helfen zu können.

Unser Bauvorhaben

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Im Garten gibt es noch viel zu tun, denn neben dem Fällen großer Bäume muss auch ein abschüssiger Hang begradigt werden. Außerdem muss Erdreich abgetragen und eine Drainage gemacht werden, damit der Boden für die Außengehege, die nun umgesiedelt werden sollen, verlegt werden kann. Die Kosten für die Außengehege sind überschaubar. Für Abbau und Wiederaufbau sowie die Lieferung der Gehege sind ehrenamtliche Helfer gerne gesehen.

Foto: Hier braucht es den Einsatz von einem Bagger, damit der Untergrund für unsere Außengehege vorbereitet werden und der Umzug starten kann.





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Die Innenhaltungsgehege machen uns allerdings mehr Kopfzerbrechen, da wir zwei baufällige Nebengebäude komplett neu aufbauen müssen. Wir haben keine Angst vor der Arbeit, denn jeder von uns ist bereit, sich mit voller Kraft einzubringen, aber wir kommen um den Kauf diverser Baumaterialien leider nicht herum und wir müssen mit hohen Kosten rechnen, die wir im laufenden Budget nicht haben. Natürlich müssen wir auch jemanden mit der fachlichen Betreuung beauftragen.

Foto: Für unsere Innengehege müssen die beiden linken Gebäude neu aufgebaut und eingerichtet werden.






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Ein großer Raum, der ebenfalls saniert und adaptiert werden muss, soll dann ein paar Quarantänegehege beherbergen und der neue Aufenthaltsraum für unsere Vereinsmitglieder werden. Auch hier muss neben ehrenamtlicher Arbeit noch Geld in diverse Materialien investiert werden.

Foto: Hier soll ein Aufenthaltsraum für den Verein entstehen, außerdem wird die Möglichkeit geschaffen, Tiere in Quarantäne unterzubringen.






 
 

Das Jahr 2016 hat eine ganz besondere Chance – und gleichzeitig Herausforderung – für die Helpline bereitgehalten: Im neuen Zuhause unserer Obfrau Doris wurde (und wird) für den Großteil unserer Schützlinge eine gemeinsame Innen- und Außenhaltungspflegestelle geschaffen! 


Wir bauen draußen

Eine etwa 15-köpfige Kaninchenrasselbande samt ihren Außengehegen von Zwölfaxing nach Schönkirchen zu übersiedeln bedeutete zwar viel Arbeit, vor allem aber auch eine logistische Meisterleistung – schließlich musste trotz rappelvoller Pflegestellen für jeden Hoppler ein Interims-Zuhause gefunden werden, während die Gehege ab- und wieder aufgebaut wurden. Um dieses Problem zumindest etwas zu entschärfen, wurde bereits einige Wochen im Voraus ein Aufnahmestopp für die Pflegestelle verhängt und die Nachbesetzung der Gehege nach erfolgreichen Vermittlungen vermieden. Gerade dieses „Nein-Sagen-Müssen“ ist uns besonders schwer gefallen, weil viele arme Tiere die freien Plätze dringend benötigt hätten.

Dank unserer fleißigen Helfer konnten wir den Abbau der Gehege tatsächlich an einem einzigen Tag bewältigen – ein wirklich großer Erfolg! Mit einem bis zum letzten Quadrat- und Kubikzentimeter gefüllten Anhänger ging es dann los in Richtung neue Pflegestelle. Hier sind im Vorfeld schon Estrichplatten verlegt worden, damit die Gehege auf sicherem Untergrund stehen und auch in Zukunft nicht absinken können.

Auf den getrockneten Platten wurde schließlich ein sauber geputztes Kaninchenzuhause nach dem anderen wieder aufgebaut – wiederum dank der Hilfe vieler fleißiger Hände an nur einem Tag. Mittlerweile verfügen die Gehege an den Hinterseiten auch über Dachrinnen. Die Verlegung von Bodenrinnen, die das Regenwasser in den dafür vorgesehenen Kanal ab- laufen lassen, steht noch auf dem Programm, hierfür werden Umgrab-Arbeiten nötig werden. Außerdem wollen wir die Gehegeböden im Frühjahr mit Kunstharz beschichten. 

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Und wir bauen drinnen!


Im Gegensatz zur Umsiedlung der Außenpflegestelle stellte, und stellt uns die Schaffung der Pflegestelle für Innenhaltungstiere vor ein Problem, dass auch durch noch so viele arbeitswillige und helfende Hände nicht zu lösen ist: Die Finanzierbarkeit!

Bisher sind rund 4.500 Euro in die Umsiedlung der Außengehege sowie den Umbau eines Stallgebäudes geflossen. Zwei Drittel davon wurden von unserer Obfrau bezahlt, ein Drittel konnte dank lieben Spendern, einer größeren Spende von Silvia H. und durch das stets knappe Vereinsbudget finanziert werden. Materialien müssen gekauft und unzählige Arbeiten erledigt werden – vieles schaffen die ehrenamtlichen Helfer, für manches müssen wir aber auch Handwerker an Bord holen. 

Das ursprüngliche Stallgebäude muss komplett renoviert werden, bevor wir es zum neuen Aufenthaltsraum für Helfer und zum Quarantänebereich für kleine Patienten ausbauen können. Dafür wurden bereits sowohl die Wasser- als auch die Stromversorgung installiert. Den Einbau von Heizkörpern und entsprechenden Rohren verdanken wir – wie so vieles andere – dem Vater unserer Obfrau.

Die Wände waren ein besonders großer und auch kostenintensiver Brocken Arbeit, aber nach erfolgreicher Spezialsanierung ist jetzt sogar schon alles verspachtelt und ausgemalt. Boden und Decke wurden isoliert, neue Fenster und Türen eingebaut. Vor den fleißigen Helfern liegt aber trotzdem noch viel Arbeit, bevor die ersten Tiere hier ein Zuhause auf Zeit finden werden. Fliesen müssen gelegt, eine einfache Küchenzeile eingebaut und Quarantänegehege errichtet werden. Und schließlich sollen nach Sanierung des zweiten Stallgebäudes auch hier Innengehege errichtet werden. Die Kosten für all die Materialien sind für den Verein derzeit einfach zu hoch, obwohl geschickte Helfer – allen voran unsere Manuela – für die Arbeit zur Verfügung stehen. 

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VIELEN DANK...

  • den fleißigen Abbau- und Aufbauhelfern!
  • den lieben Menschen, die während der Umsiedlung die kurzfristig „heimatlosen“ Pflegetiere bei sich aufgenommen haben!
  • an Doris‘ Vater, der mit einem unbeschreiblich vollgeladenen Anhänger eine schweißtreibende Fahrt auf sich genommen hat!
  • an Marion, weil gleich drei Pflegekaninchen-Gruppen bei ihr einziehen durften!
  • an Herbert: Außenhaltungskaninchen brauchen nicht nur sichere und geräumige Gehege, sondern auch einen warmen Rückzugsort, deshalb hat Herbert für unsere Gäste zahlreiche stabile und ideal isolierte Schutzhütten gebaut.
  • an Angela - sie hat den Helpline-Schützlingen nun zwei Jahre lang in ihrer Zwölf- axinger Pflegestelle ein Zuhause geschenkt, ohne ihr Engagement wäre die Aufrecht- erhaltung der Außenhaltung in „großem Stil“ nicht möglich gewesen. Im Namen der vielen Kaninchen, die in dieser Zeit bei ihr Unterschlupf, Liebe und ein stets volles Futterschüsselchen gefunden haben



 
 
 

Seit dem letzten Update hat sich einiges bei unserem Bauvorhaben bei der Erschaffung einer Großpflegestelle im Haus unserer Obfrau getan. In den Außengehegen tummeln sich schon 17 kleine Gäste, alle Gehege sind besetzt. Im ursprünglichen Stallgebäude sind nach kosten- und arbeitsintensiver Renovierung auch schon Notunterkünfte für 7 Innenhaltungstiere in „Betrieb“.


Leider lässt es die finanzielle Situation des Vereins nun aber nicht mehr zu, dass wir noch weitere Großprojekte in Angriff nehmen. Stattdessen müssen wir nun alles daran setzen, die wichtigsten Punkte abzuschließen:
  • Sobald der dafür vorgesehene Raum im Stall ausgetrocknet ist, wird dort eine einfache Küchenzeile aufgebaut.
  • Der Schuppen, in dem wir weiteren Innenhaltungstieren ein Zuhause auf Zeit schenken wollten, muss wegen des zu großen finanziellen Aufwands in ein Lagergebäude für Stroh, Heu und Streu umgewandelt werden.
  • Im derzeitigen Lager soll ein weiteres Außengehege entstehen – die notwendigen Materialien dafür stehen schon bereit.
  • 20 m Rohre und Zubehör wurden schon besorgt, damit wird in den Osterfeiertagen die geplante Regenwasserableitung für die Außengehege realisiert.
Um diese Ziele noch verwirklichen zu können, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung – jeder Euro hilft dabei, abgegebenen und ausgesetzten Tieren ein Zuhause schenken zu können!

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