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Artgerechte
Ernährung von Kaninchen
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ARTGERECHTE ERNÄHRUNG IST KEINE HEXEREI... ...man
muss nur einige Grundregeln beachten. Diese
möchten wir Ihnen hier näher bringen: Kaninchen
müssen ständig fressen, um Kot
absetzen zu können und um ihre Zähne auf natürliche Weise
durch die Nahrungsaufnahme zu kürzen. Deshalb muss ständig Heu
für die Tiere zur Verfügung stehen. Wenn Sie Ihren Tieren im Sommer frische Wiese, wie Gras, Löwenzahn etc. anbieten, wundern Sie sich nicht, wenn dann weniger Heu gefressen wird. Das ist völlig normal, das Gras ersetzt das Heu. Bitte
GETREIDEFREI !!! Beim Kauf von Futter muss man daher auch die Inhaltsstoffe genau durchlesen, da oft auf der Packungsvorderseite ein Ährenkorn durchgestrichen ist und darunter steht keine Körner, und man denkt, man füttert getreidefrei, jedoch auf der Rückseite sind sehr wohl wieder Weizen und Weizenschrot oder dergleichen angeführt, nur nicht in ganzen Körnern. Gesundes, getreidefreies Futter können Sie im >> Pfötchen-Shop << beziehen.
Am Besten ist eine abwechslungsreiche Kost aus verschiedenen Gemüsesorten, wie zum Beispiel, Karotten, Zeller, Gurke, Paprika, Tomaten (nur Früchte, das Tomatengrün ist giftig!), Peterwurzen, Pastinaken, usw. Mais kann ein paar Mal im Jahr als Leckerli angeboten werden (lieber nicht zu oft, Mais ist ein Dickmacher). Bei
Blattsalaten sollte man auf den Kopf- oder Grünen Salat verzichten, da
er zu nitrathaltig ist und stattdessen die Sorten Jägersalat, Endiviensalat,
Bummerl- oder Eisbergsalat, Ruccola etc. füttern. Kaninchen mögen aber
auch Radieschenblätter, Kohlrübenblätter oder Karottengrün sehr gerne.
Achtung
bei Kaninchen, die auch im Winter in Außenhaltung sind! Ein
besonderer Leckerbissen sind Kräuter, wie Petersilie, Dille oder Basilikum,
aber auch dies nicht in großen Mengen, sondern dosiert füttern. Zum Knabbern
und zur Beschäftigung sollten Sie Ihren Kaninchen Zweige anbieten, z.B.:
Haselnuss, Weide, Apfelbaum, Birnbaum, Birke oder Buche. Leck- und Salzsteine sowie Drops oder bunte Nagestangerl sind für Kaninchen nicht gesund, sondern schädlich. Für den Zahnabrieb sind das Heu und die Zweige verantwortlich und weder Knabberringe, noch hartes Brot. Auch die im Handel angebotenen Vitamintropfen sind für Kaninchen mit ausgewogener Ernährung nicht erforderlich. Bei trächtigen Häsinnen sollte keine Petersilie verfüttert werden, da es zu vorzeitigen Wehen kommen kann. Bei Kaninchen mit Blasen- oder Nierenproblemen: keine Roten Rüben, Petersilie, Goldrute, Luzerne, Birkenblätter. Die KANINCHEN-HELPLINE in "Tierzuliebe" Am 7. Juni
2008 brachte die ORF-Sendung "Tierzuliebe" einen Beitrag über
die Kaninchen-Helpline, in dem es u.a. um artgerechte Ernährung von
Kaninchen ging. |
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Kaninchen
- Helpline | Telefon: +43 676 50 30 300 |
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