Kaninchendame
Capri
2012/133
Geb.:
Anfang 2010
Geschlecht: weibl./kastriert
Gewicht: 3,2 kg
Merkmale: Löwenkopf braun, weiß
Sonstiges: Innenhaltung
Gemeinsam
mit Toby habe ich mein bisheriges Leben verbracht. Wir haben unser Zuhause
verloren, weil weder unsere junge Besitzerin noch ihre Eltern bereit waren,
weiterhin für uns zu sorgen. Ich habe mein Leben meistens im Käfig
verbracht und ich bin so extrem übergewichtig, dass ich kaum mehr
hoppeln kann. Wenn ich mich überhaupt bewege, ist es ein sehr qualvolles
Vorankommen. Zusätzlich muss ich noch irgendwie einen Schlaganfall
bekommen haben und ich bin halbseitig in meiner Bewegung stark eingeschränkt.
Die ersten Tage musste ich gepäppelt werden, weil auch der Umzug
in meinem Zustand sehr anstrengend für mich war. Durch eine Futterumstellung
und durch artgerechte Haltung wird nun alles daran gesetzt, dass ich abnehme
und damit endlich auch wieder Lebensqualität bekomme. Wie sehr ich
durch die Lähmung eingeschränkt bin, wird man erst mit der Zeit
beurteilen können. Ich zeige auf alle Fälle deutlich, dass ich
den Kampf ums Überleben aufgenommen habe und ich kann Daumendrücker
gut gebrauchen.
Mir ging
es von Tag zu Tag schlechter und es war klar, dass ich als Gnadenhoftier
bei der Helpline bleiben darf. Eine ganz nette Gnadenhofmama hat mich
und Toby aufgenommen, weil man die Hoffnung hatte, dass sich mein Zustand
doch noch verbessert. Leider war das Gegenteil der Fall und ich konnte
mich heute gar nicht mehr selber bewegen. Ich bin in meinem Urin gelegen
und ich hab für jede Bewegung Hilfe gebraucht. Ich hab zwar noch
gefressen, aber meine Lebensumstände waren mittlerweile schlimm für
mich und die Chance auf Besserung war eigentlich nicht mehr da. Die Vermutung
liegt nahe, dass ich durch mein starkes Übergewicht einen Schlaganfall
bekommen habe, akut geworden ist es vielleicht deshalb, weil ich durch
den Verlust von meinem Zuhause umziehen musste und gestresst war. Bei
einem gesunden Tier ist das kein Problem, aber bei mir war das vielleicht
schon zuviel. Am 23. April 2012 wurde ich ganz sanft über die RBB
geschickt - und im Regenbogenland wartet ein gesunder Körper auf
mich. Nach Herzenslust kann ich nun wieder herumtollen. Ich weiß,
dass manche von euch um mich weinen - und ich danke euch, dass ich in
euren Herzen einen Platz behalten werde. Für meinen geliebten Toby
wünsche ich mir ganz besonders liebe Menschen, die ihm ein schönes
Leben ermöglichen. Er ist ein ganz besonderes Kaninchen und er war
mir ein treuer Freund und liebevoller Gefährte bis zum Schluss. (April
2012)
Vor vier
Jahren wurde ich mit einem weiteren Burschen in einer Tierhandlung gekauft.
Wir wurden beide kastriert und verbrachten 2 schöne Jahre. Leider
starb dann man Kuschelfreund, da er Probleme mit Eiter im Kiefer hatte
und auch die Tierärztin ihn nicht retten konnte. Damit ich nicht
alleine bin, zog Meeri Twinni bei mir ein. Unsere Besitzerin hat erst
vor Kurzem erfahren, dass diese Kombination uns die Chance auf ein artgerechtes
Leben nimmt. Da sie selber in Kürze ins Berufsleben einsteigen wird
und dann noch weniger Zeit hat, hat sie um unsere Aufnahme bei der Helpline
gebeten. Seit sie weiß, dass wir unbedingt Artgenossen brauchen,
hat sie nach einer guten Lösung für uns gesucht und sie hofft,
dass wir nun über die Helpline ein tolles Zuhause mit mindestens
einem Artgenossen finden. Nachdem ich im Moment nicht so richtig fressen
will, stehe ich noch nicht zur Vermittlung (März 2012).
Gleich nach
meiner Ankunft mussten meine Zähne saniert werden - ein böse
Zahnspitze hatte mich wahrscheinlich schon seit längerer Zeit beim
Fressen behindert. Meine ehemalige Besitzerin war sehr schockiert, dass
sie das nicht bemerkt hat, aber ich habe meine Krankheit versteckt und
auch immer ein bisschen gemümmelt - und so ist mein Problem nicht
aufgefallen. Bei der Helpline wurde nach der Zahnsanierung alles für
mich getan, mich wieder auf die Beine zu bringen. Meine Pflegemamas und
verschiedene Tierärzte haben nichts unversucht gelassen, um mich
zu retten. Da ich sehr schwach auf den Hinterbeinen war, wurde ich auch
gegen EC behandelt. Rund um die Uhr waren meine Pflegemamas für mich
da und meine letzten Tage habe ich bei Doris verbracht. Manchmal sah es
so aus, als würde ich mich erholen, dann wieder nicht. Ich wurde
immer schwächer und auch in der Tierklinik, wo ich die letzten Stunden
meines Lebens verbrachte, konnte man mir nicht helfen. Obwohl alles für
mich getan worden war, konnte man mich nicht retten und ich wurde am Mittwoch,
dem 11. April 2012, ganz sanft über die RBB geschickt, da keine Hoffnung
mehr bestand, dass ich wieder gesund werde. Meine ehemalige Besitzerin
ist tief traurig und macht sich Vorwürfe, weil sie nicht erkannt
hat, dass es mir nicht gut geht. Aber Kaninchen sind nun mal Fluchttiere
und viele von uns verstecken ihre Krankheiten. Viele Tränen wurden
um mich geweint und ich danke euch allen, dass ihr keinen Versuch ausgelassen
habt, mein Leben zu retten. Ich weiß, wie gerne ihr mir ein tolles
Zuhause gesucht hättet, aber das Schicksal hatte andere Pläne
mit mir. (April 2012)
Kaninchen
Sancho
Ich bin 6 Jahre alt geworden und an dem Tag, der meine Rettung
sein hätte sollen, war es zu spät für mich. Mein ganzer Genitalbereich
war eine einzige offene Wunde und ich war in einem so furchtbaren Zustand,
dass ich vor Schmerzen geschrien habe. In diesem Zustand wurde ich gemeinsam
mit Eposto in einer Schachtel ausgesetzt. Auf einem Zettel wurde noch unser
Alter aufgeschrieben. Unsere Retter haben um unsere Aufnahme bei der Helpline
gebeten und wir wurden direkt zur Tierärztin gebracht. Wie lange ich
schon in so einem schlimmen Zustand leben musste, kann nur vermutet werden,
aber es ist davon auszugehen, dass ich unendlich viel Leid und Schmerz ertragen
musste. Meine Rettung konnte nur meine Schmerzen nehmen aber nicht mein
Leben verlängern. Ich wurde über die RBB geschickt mit der Hoffnung,
dass in der anderen Welt nur noch Glück und Gesundheit auf mich warten.
Endlich sind die Schmerzen vorbei und ich habe noch fühlen dürfen,
dass es Zweibeiner gibt, die mein Schicksal zu Tränen rührt und
die alles dafür gegeben hätten, mir noch zeigen zu dürfen,
wie schön ein Kaninchenleben sein kann. Ich danke euch für euer
Mitgefühl und ich möchte euch noch wissen lassen, dass ich ein
brauner Widderbub war. Den Menschen, die meinem treuen Freund Eposto eine
schöne Zukunft schenken, möchte ich besonders danken, denn er
war immer für mich da und hat sehr mit mir mitgelitten. (Februar 2012).
Kaninchen
Benjamin
Auch
ich gehörte zu den vielen Kaninchen, die am Gelände des Heurigen
ungeschützt und nicht tierärztlich versorgt zu überleben
versuchten. Ich hatte zum Zeitpunkt meiner Rettung durch liebe Tierschützer
schon einen langen Leidensweg hinter mir. Mein Körper war abgemagert
und ausgemergelt - ein schrecklicher Zustand, in dem ich mich leider wahrscheinlich
schon länger befunden habe. Ungefähr 4,5 kg hätte ich bei
meiner Größe wiegen sollen, ich hab es grad mal auf 3,5 kg
geschafft. Aber ein mageres Kaninchen wieder aufpäppeln, ist ja eigentlich
kein so großes Problem, obwohl ein schlechter Allgemeinszustand
allein für ein Kaninchen schon sehr bedrohlich sein kann. Mein Todesurteil
war dann aber leider, dass mein ganzes Mäulchen voller Eiter war
und auch das Auge von Eiter befallen gewesen ist. Der Gesamtzustand war
so schlecht, dass man mir eigentlich nur noch den Gefallen tun konnte,
mich friedlich und ohne Schmerzen über die RBB hoppeln zu lassen.
Zu spät kam die Rettung für mich, aber ein langsames und elendes
Sterben konnte mir erspart werden. Viele meiner Freunde sind schon in
Sicherheit und vielleicht kann auch meine Geschichte dazu beitragen, dass
es in Zukunft viele Zweibeiner gibt, die eingreifen, wenn sie Tiere wie
mich sehen - Tiere - die nicht richtig versorgt und geschützt leben
dürfen. Leider gibt es kein Bild von mir, deshalb möchte ich
euch noch wissen lassen, dass ich ein wildfarbener Schlappi-Bub war. Jänner 2012
Kaninchendame
Heidi 2011/002
Als
das dickste Kaninchen, das jemals bei der Helpline aufgenommen wurde,
gehe ich wohl in die Geschichte ein. Ich wurde von meinen ehemaligen Besitzern
regelrecht gemästet - und man darf davon ausgehen, dass es Unmengen
an ungesundem Futter gewesen sein müssen. Das sind allerdings reine
Vermutungen, denn meine ehemaligen Besitzer sind den Mitarbeitern der
Helpline nicht bekannt. Ich wurde nämlich in einer Transportbox in
Wien in einem Stiegenhaus ausgesetzt. Nette Menschen haben mich dann zur
Helpline gebracht, damit ich nicht verhungern muss. Durch mein Übergewicht
kann ich mich nicht mal sauber halten und es ist eigentlich Tierquälerei,
was man mit mir gemacht hat. Obwohl ich nicht sehr groß bin, wog
ich 3,3 kg. In den letzten Wochen habe ich gesundes Futter erhalten und
schon 300 g abgenommen. Ich freue mich schon auf ein Leben ohne Übergewicht
bei lieben Menschen, die nie auf die Idee kommen würden, mich einfach
auszusetzen und die darauf achten, dass ich ein Körpergewicht habe,
das Lebensqualität zulässt. Mein Alter wird ein Geheimnis bleiben,
aber ich bin sicher ausgewachsen. Ich bin extrem zutraulich und möchte
immer kuscheln, wahrscheinlich lebte ich alleine. Jetzt suche ich liebe
Menschen UND mindestens einen Artgenossen, denn dann hab ich immer jemanden
zum Kuscheln. Ich lebe derzeit in Innenhaltung.
Noch bevor
es meine Bewerbung auf die Homepage schaffte, bin ich über die RBB
gehoppelt. Ganz friedlich - wie schlafend in meiner Kuschelkiste - wurde
ich am Montag, dem 26. Dezember am Abend von meiner Pflegemama gefunden.
Kurze Zeit vorher habe ich noch einen guten Eindruck gemacht. Am Freitag
letzte Woche musste ich trotz meines Übergewichts kastriert werden,
weil immer wieder Blutflecken im Gehege zu finden waren, was auf eine
massive Unterleibsproblematik hingedeutet hat. Obwohl mein ganzes Innenleben
brüchig und schlecht zu operieren war, habe ich den Eingriff gut
überstanden. Nach anfänglichem Päppeln habe ich auch selber
wieder zu fressen begonnen, vor allem Salat hat mir schon wieder geschmeckt.
Mein Tod kam für alle unerwartet und plötzlich - alle Zeichen
waren gut und man glaubte mich über den Berg. Dennoch war meine Zeit
zu gehen unaufhaltsam gekommen. Wie mein früheres Leben war, wird
ein Geheimnis bleiben, aber in den letzten Wochen habe ich ganz und gar
Kaninchen sein dürfen, liebevoll versorgt von meinen Pflegemamas
und zärtlich geliebt von meinem Hokkaido. Ich weiß, dass alle
gerne dafür gesorgt hätten, dass ich ein tolles Zuhause bekomme,
aber das Schicksal hat anders entschieden. Ich danke euch, dass ihr alles
für mich gegeben habt, damit es mir gut geht und ich habe die Zeit
bei und mit euch sehr genossen. Dezember 2011
Kaninchen
Jean Pierre 2011/250
Ich
wurde in meinem ehemaligen Zuhause einfach ausgesetzt und musste selber
schauen, wie ich klarkomme. Diese Situation hat nicht nur mich sondern
einige andere Kaninchen auf einem Bauernhof betroffen und betrifft auch
manche noch, die einfach freigelassen wurden und sich selber versorgen
mussten. Wir alle waren unkastriert und ich will gar nicht wissen, wie
viele Babys schon den Fressfeinden zum Opfer gefallen sind - ohne dass
ihre Mamas die Chance hatten, sie zu beschützen. Ich selber wurde
mit ein paar anderen Kaninchen vor wenigen Wochen von einer tierlieben
Dame eingefangen - aber es stellte sich schnell heraus, dass ich in einem
lebensbedrohlichen Zustand bin. Alte Bisswunden haben sich entzündet
und nekrotische, harte, riesige Platten gebildet. Phlegmone und Eiter
waren zu sehen und niemand konnte beurteilen, was sich unter diesen Platten
abspielt. Meine letzte Lebenswoche habe ich bei Doris verbracht. Bei uns
war es Liebe auf den ersten Blick und ich habe mich sofort an sie gekuschelt.
Der Kampf um mein Leben ging weiter, alles wurde getan, um mir zu helfen,
meine Wunden wurden Tag und Nacht versorgt, sehr viele Menschen haben
Anteil an meinem Schicksal genommen. Ich hab brav gegessen und konnte
vom Kuscheln gar nicht genug bekommen. Irgendwann haben die Platten dann
begonnen sich zu lösen, was darunter zum Vorschein kam, schockierte
meiner Menschenmama. Bis tief in meinen kleinen Körper hinein war
alles unter Eiter und die Wundfläche hat eine Tiefe, die ein Überleben
unmöglich macht. Die letzten beiden Tage hat man mir auch angemerkt,
dass ich Schmerzen bekomme. Gestern wurde ich dann, nachdem die Tierärztin
die Hoffnungslosigkeit meiner Situation klar gemacht hat, ganz sanft über
die RBB geschickt, zu einem Zeitpunkt, wo die Schmerzen noch erträglich
für mich waren. Zurücklassen musste ich aber Doris, die so unsäglich
darunter leidet, dass sie mich gehen lassen musste. Sie hat mich sehr
geliebt und möchte, dass ihr alle wisst, dass ich ein ganz besonderes
Kaninchen war. Lieb, geduldig, verschmust und einfach nur einzigartig.
Ich habe kuschelnd und mit einem Knuspern auf den Lippen - in den Armen
von Doris - ganz friedlich diese Welt verlassen und ich bin sehr dankbar,
dass ich so geliebt und umsorgt wurde, auch wenn es mir nicht vergönnt
war, gesund zu werden. Ich werde neben den anderen Lieblingen von Doris
meine letzte Ruhe in ihrem Garten finden. Dezember 2011
Kaninchen
Sir Heesters 2011/114
Unglaubliche
10 Jahre bin ich alt und ich dürfte im Jahr 2001 geboren worden sein.
Die ersten 9 Jahre war immer ein Meeri bei mir im Käfig, seit über
einem Jahr bin ich ganz allein. Meine Besitzerin ist vor einiger Zeit
verstorben, und da die Kinder nicht gut auf mich geachtet haben, wurde
ich von den Großeltern zur Kaninchen-Helpline gebracht. Ich war
schon total dehydriert und habe gleich eine Infusion bekommen. Da ich
nie Bewegung hatte, bin ich sehr steif und kann nicht mehr so gut hoppeln.
Ansonsten bin ich gesund und ich schlafe viel, da ich ja auch schon sehr
alt bin. Da es im Moment keine geeignete Häsin bei der Helpline für
mich gibt und ich erst wieder auf die Beine kommen muss, werde ich von
einer ganz lieben Pflegemama einzeln betreut und ich bekomme jeden Tag
eine große Portion Liebe, viel Zeit und Aufmerksamkeit und ich bin
dankbar für jede Streicheleinheit. Ich blühe jeden Tag mehr
auf. Die Zeit bei meiner Pflegemama Doris hat mir total gut getan und
deshalb bin ich nach Mauerbach zurückgekehrt und habe Madison als
Partnerin bekommen.Zuerst war ich beleidigt wegen dem Umzug - aber als
ich diese wunderhübsche Lady gesehen habe, fühlte ich mich wie
im siebten Himmel. Da ich meine Madison so liebe, darf sie für den
Rest meines Lebens bei mir bleiben und ich bleibe als Gnadenhofkaninchen
bei der Helpline-Familie. Ich habe zwar immer wieder Durchfall, ansonsten
ist es aber fast unglaublich, wie toll ich mich entwickelt habe. Die zweitwichtigeste
Frau in meinem Leben ist Doris, und sie hat es nun möglich gemacht,
dass ich gemeinsam mit Madison bei ihren Eltern in ein schönes Gehege
einziehen darf. Hier bekomme ich nun die volle Aufmerksamkeit und ich
genieße jeden Tag - für dieses neue und wundervolle Leben hat
es sich gelohnt, die 10 Jahre im alten Leben zu ertragen.
Vom 10. Juni bis zum 19. Oktober habe ich alles erleben dürfen, was
ich in 10 Jahren nicht hatte. Wie im Zeitraffer habe ich alles Glück
und die Liebe der Menschen und Madison genossen und alles intensiv erleben
dürfen. Ich war ein Geschenk für alle, die mich gekannt haben.
Ein Geschenk sehen zu dürfen, wie sehr ich aufgeblüht bin -
immer lustig und für ein Leckerlie zu haben - jeden begrüßend,
der an meinem Gehege vorbeispaziert ist und dankbar für jedes gute
Wort und jede Streicheleinheit. Das Paradies auf Erden habe ich mit meiner
Madison kennengelernt und ich bin glücklich, dass ich so tolle Menschen
bei der Helpline und in meiner Gnadenhof-Familie an meiner Seite hatte.
Gestern in der Früh (18. Oktober 2011) wollte ich nichts mehr essen
und ich habe mich zurückgezogen. Meine Zeit, in die andere Welt zu
gehen, war gekommen. Meine Familie hat verstanden, dass es Zeit war, den
letzten gemeinsamen Weg zu gehen und ich durfte im Beisein meiner Lieben
schmerzfrei von dieser Welt gehen. Ich danke allen, die dazu beigetragen
haben, dass ich das gute Leben noch kennenlernen durfte. Meine letzte
Ruhe finde ich neben Schokomaus im Garten meiner Familie und ich hoffe,
dass schon bald ganz besondere Menschen meiner geliebten Madison ein wundervolles
Zuhause schenken und dafür sorgen, dass meine große Liebe in
eine schöne Zukunft hoppeln darf. Ich werde in den Herzen meiner
Lieben für immer weiterleben. Oktober 2011
Kaninchendame
SCHOKOMAUS
2011/178
Vor
ungefähr 4 Wochen wurde ich von einer tierlieben Frau im Augartenpark
in Wien eingefangen. Hier wurde ich vermutlich kurze Zeit vorher ausgesetzt.
Da meine Retterin einen Hund hat, kann sie mich leider nicht behalten, aber
sie hat mich aufgenommen und sich darum gekümmert, dass ich zur Helpline
kommen darf. Heute bin ich in Mauerbach angekommen und hier bewohne ich
nun ein schönes Außengehege. Wenn mein Tierarztcheck hinter mir
liegt und ich auch die Kastration gut überstanden habe, bin ich jederzeit
bereit in ein schönes Zuhause zu ziehen. Ich wünsche mir liebe
Möhrchenspender, die mich beschützen und wieder gutmachen, was
ich in meinem bisherigen Leben mit Sicherheit schon erdulden musste. Besonders
freue ich mich darauf, endlich wieder auf Artgenossen zu treffen und jemanden
zum Kuscheln zu haben. Ich bin sehr dankbar, dass ich so viel Glück
hatte und nun wieder hoffen darf, dass sich nun auch für mich alles
zum Guten wendet. Mein genaues Alter wird wohl für immer ein Geheimnis
bleiben, aber ich dürfte noch nicht sehr alt sein.
September 2011
Am 29. September
wurde ich kastriert. Ich wurde Donnerstag und Freitag gepäppelt,
am Samstag in der Früh hab ich ganz wenig selber gefressen. Da es
aber nicht gereicht hat wurde ich weiter gepäppelt. Ich war schwach
auf den Beinen aber ich habe das Futter gerne genommen und habe das Knuddeln
genossen und geknuspert. Auch 2,3 Erbsenflocken hab ich nach dem Päppeln
am Samstag Abend noch gefressen und die Nachbarn im Gehege hab ich mir
ganz genau angeschaut. Alles hat darauf hingedeutet, dass es nun aufwärts
geht. Am Sonntag in der Früh war ich auch noch recht fit und habe
mich gut päppeln lassen. Danach hat sich mein Zustand rapid verschlechtert
und ich bin innerhalb kürzester Zeit verfallen und trotz intensiver
Betreuung bin ich noch in der Nacht für immer eingeschlafen. Meine
Zweibeiner sind fassungslos und haben alles probiert mir zu helfen, aber
es war offensichtlich meine Bestimmung zu gehen, weil nichts geholfen
hat. Die Liebe meiner Möhrchenspender wird mich mit Sicherheit für
immer begleiten, auch wenn ich über die RBB hopple. Ich hatte eine
schöne Zeit bei der Helpline mit Mr. Starshine an meiner Seite, aber
es war mir leider nicht bestimmt, dass ich in ein neues Zuhause vermittelt
werden. Ich werde im Herzen der Helpline-Familie für immer meinen
Platz behalten.
Oktober 2011
Kaninchen
Toledo
2010/063
Im
Jahr 2007 erblickte ich das Licht der Welt. Gemeinsam mit meinem Bruder
Austin habe ich einen Käfig bewohnt. Obwohl wir beide unkastriert
waren, haben wir uns gerne gemocht. Irgendwann bin ich dann krank geworden,
die netten Menschen von der Helpline hatten den Verdacht, dass ich ec
gehabt habe. Leider hat das in meinem früheren Zuhause niemand bemerkt,
obwohl ich sehr stark abgemagert bin. Der 12. April hätte eigentlich
der Tag werden sollen, wo alles besser wird. Wir wurden in Transportboxen
gesetzt und in die Klinik zur Kontrolle gebracht. Ich war aber schon zu
schwach. Konnte nicht mehr gehen, war nur noch Haut und Knochen und jede
Hoffnung, mir noch helfen zu können schwand, als man sah, dass mein
ganzes Mäulchen voller Eiter war. Es blieb nur noch, mir weiteres
Leid zu ersparen und mich friedlich einschlafen zu lassen. Leider haben
wir uns zu spät kennengelernt, aber ich bin sehr friedlich gegangen,
unermesslich müssen meine Schmerzen gewesen sein. Jetzt bin ich über
die RBB gehoppelt und ich danke allen, die jetzt um mich trauern und die
mir helfen wollten. Da es kein Bild von mir gibt möchte ich euch
noch wissen lassen, dass ich ein schwarzes Stehöhrchen war.
September
2011
Kaninchendame
Blümchen
2010/165 Aus
einem Unfallwurf mit einer großen Häsin und einem Teddyzwerg
bin ich entstanden. Ich wurde Ende Juni 2010 geboren und kann noch nicht
sagen, wie groß ich werde, aber so um die 3 kg werde ich schon auf
die Waage bringen, wenn ich ausgewachsen bin. Jetzt bin ich ausgewachsen
und ich bringe ca. 2,5 kg auf die Waage. Damit bin ich weit davon entfernt
ein Riesenkaninchen zu sein, im Gegenteil, ich bin ein richtiges Kaninchen
und habe ein ganz durchschnittliches Gewicht. Ich befürchte, dass
sich noch niemand für mich interessiert hat, weil man nicht wusste,
wie groß ich werde. Umso mehr hoffe ich jetzt, dass sich nun endlich
jemand in mich verliebt und mir eine schöne Zukunft in Kaninchengesellschaft
schenkt. Ich lebe mit all meinen verbliebenen Geschwistern zusammen und
kann auch gerne jemanden mitbringen. Ich bin unkompliziert und komme sehr
gut mit anderen Kaninchen klar. Momentan lebe ich in Außenhaltung
und ich kann es kaum erwarten, bis meine neuen Möhrchenspender mich
abholen. Ich wurde bereits gegen Myxomatose geimpft und kastriert.
Am 5. September habe ich meinen Fuß nicht richtig belastet. Da man
beim Röntgen nichts gefunden hat, wurde eine Verstauchung vermutet.
Am 8. September war mein Kopf schief. Sofort wurde mit der EC Behandlung
begonnen - und ich wurde in der Tierklinik liebevoll betreut. Die Medikamente
haben leider überhaupt nicht angeschlagen und mein Zustand hat sich
innerhalb kürzester Zeit trotz aller Versuche mir zu helfen so rapid
verschlechtert, dass man am 10. September schweren Herzens beschlossen
hat, mich nicht länger leiden zu lassen. Ich wurde erlöst und
bin über die Regenbogenbrücke gehoppelt. EC hat leider viele
Gesichter und nicht immer sind die Anzeichen typisch. Da ich von Geburt
an unter dem Schutz der Helpline stand, war mein Leben zum Glück
immer schön und ich habe die Zeit im tollen Gehege bei meiner Pflegemama
Renate und all meinen Freunden sehr genossen.
September
2011
Kaninchendame
BURGI
2011/043
Eine Familie war mit dem Auto auf einer Schnellstraße im Burgenland
unterwegs. Und plötzlich erblickten sie 2 weiße Ohren am Straßenrand
- und trauten ihren Augen kaum. Sie konnten aber auf der Straße weder
umdrehen noch stehenbleiben - deshalb sind sie eine große Runde gefahren,
um wieder zur selben Stelle zu kommen. Und da saß ich - ausgesetzt
und alleine. Nach kurzer Zeit konnte ich eingefangen werden - und da mich
meine Retter leider nicht behalten konnten haben sie gebeten, dass ich bei
der Kaninchen-Helpline aufgenommen werde. Hier habe ich mich schon sehr
gut eingelebt - ich bin neugierig und menschenbezogen und am 10. April habe
ich meine Babies zur Welt gebracht. In der Geborgenheit der Helpline darf
ich meine Kinder nun großziehen und sobald sie mich nicht mehr brauchen
hoffe ich auf ein tolles Zuhause, wo ich für immer geliebt und beschützt
werde. Ich bin sicher noch eine sehr junge Dame, mein genaues Alter wird
wohl ein Geheimnis bleiben.
Ich hatte
sie heute (3.6.2011) samt ihrer Babys in die Klinik zum Kastrieren gebracht.
Sie hatte bei der Narkoseeinleitung einen Atemstillstand, konnte noch
mal kurz zurückgeholt werden und ist dann für immer gegangen.
Ich bin so traurig, weil sie wieder einmal so ein besonderes Kaninchen
war und so toll für ihre Babys gesorgt hat und jetzt, wo sie ein
noch tolleres Kaninchenleben vor sich hatte, ist sie nicht mehr aufgewacht.
Ich
bin sooo traurig und hoffe, dass sie gut drüben ankommt. Burgi
ich werd auf deine Babys gut aufpassen und sie gut vermitteln, mehr kann
ich für Dich und Deine Kids im Moment nicht mehr tun.
Juni
2011
Kaninchendame
CORDULA
2011/071
Im
Jahr 2007 erblickte ich das Licht der Welt. Mein bisheriges Leben habe
ich alleine in einem Stall verbracht, soweit man weiß wurde ich
2 x Mama, die Tätowierungen in meinen Ohren weisen darauf hin, dass
ich eine Zuchthäsin bin. Zwei ganz liebe Menschen haben mich in meinem
Verschlag entdeckt, die Kotplatte an meinem Hintern war so dick, dass
ich kaum mehr Kot absetzen konnte, und meine Nägel waren überlang.
So saß ich da, ein Häufchen Elend. Obwohl zu dem Zeitpunkt
53 Pflegekaninchen allein in Mauerbach waren bekamen meine Retter die
Zusage auf Aufnahme, und sie durften mich mitnehmen. In meiner Pflegestelle
habe ich schon eine massive Scheinschwangerschaft mit blutigem Ausfluss
hinter mich gebracht, zum Glück werde ich in Kürze kastriert.
Ich bin - wenn man mir ein bisschen Zeit zum Eingewöhnen lässt
- eine ganz lustige und neugierige Albino-Widderdame und ich warte bei
der Helpline auf die Menschen, die mich vergessen lassen, was ich schon
erleben musste. Ich möchte nie wieder einsam sein und ich freue mich
jetzt schon auf ganz viel Platz und gesundes Futter.
3
Wochen nach deiner Rettung, am Tag deines Umzugs nach Wien, mochtest du
nichts fressen - du wurdest gepäppelt und mit Medikamenten versorgt
und es sah nicht so schlecht aus. Man entschied sich, dich nach Wien zu
bringen, du warst unter Beobachtung, damit man dir immer beistehen hätte
können. Du durftest auch Anatoli in deiner Box haben, den wolltest
du doch so gerne kennenlernen was aber nur Gitter an Gitter in der Pflegestelle
möglich war, da du noch unkastriert warst. Dein Kastrationstermin
war 2 Tage später. Auch in Wien wolltest du nicht gepäppelt
werden und in der Tierklinik gab man dir alles, was du brauchst, damit
es dir besser geht. Du warst kaum mehr gebläht. Auf dem Heimweg von
der Klinik bist du in der Box aufgestanden und hast dich auf die Seite
gelegt, nach 2,3 tiefen Atemzügen bist du ganz friedlich eingeschlafen.
Es bleibt zu vermuten, dass du schon so schlimme Probleme im Unterleib
hattest, dass wir dir nicht mehr helfen konnten. Wir haben deinen kleinen
Körper nicht obduzieren lassen sondern du hast deine letzte Ruhe
im Garten der Helpline gefunden. Unser Herz blutet, denn du bist so aufgeblüht
in den letzten 3 Wochen, hast Luftsprünge gemacht und mit deiner
Pflegemama gekuschelt und sie geputzt. Wir hätten dir so gerne ein
tolles Zuhause gesucht, liebe Cordula und wir hoffen, dass es dir gut
geht, in der anderen Welt...
Mai
2011
Kaninchendame
GRETL
2010/179
Als
ich bei der Kaninchen-Helpline abgegeben wurde, war mein Zustand schon
ziemlich schlecht. Meine Vorbesitzerin hat mich und Hänsel abgegeben,
da sie es sich nicht mehr leisten kann, uns zu halten. Ich bin 2006 geboren
und habe in den letzten Wochen viel abgenommen. Mein starkes Sabbern hat
schon darauf hingewiesen, dass ich dringend eine Zahnkorrektur brauche,
damit haben wir auch schon begonnen. Ich hatte in der Vergangenheit ständig
Abszesse im Kopfbereich die aufplatzen, und ein Auge ist trüb. Zusammen
mit Hänsel darf ich nun aber für immer bei der Kaninchen-Helpline
bleiben. Leider hat sich mein Zustand innerhalb kurzer Zeit sehr verschlechtert
und ich war so schwach, dass man sich entschieden hat, mich zu erlösen,
um mir weiteren Schmerz zu ersparen. Auch wenn ich nur ein paar Monate
bei der Helpline war, durfte ich dennoch erfahren, wie es sich anfühlt,
geliebt und umsorgt zu werden, ich habe das alles sehr genossen und war
total froh, dass Hänsel bis zuletzt bei mir bleiben durfte! Obwohl
klar war, dass mein Leben von Anfang an am seidenen Faden hing, war es
für alle meine zweibeinigen Freunde ein sehr schmerzlicher und trotz
allem unerwartet schneller Abschied.
Jänner
2011
Kaninchen
OLLIE
2010/122
Mit meinem
Bruder Stan bewohnte ich einen Käfig. Glücklicherweise sind
wir nun bei der Kaninchen-Helpline gelandet. Wir waren beide unkastriert
und erblickten im Jahr 2009 das Licht der Welt. Mittlerweile wurde ich
kastriert und nun kann ich mich auf Herbergsuche in weiblicher Kaninchengesellschaft
begeben.
Vor Weihnachten hat er aufgehört selbst genug zu fressen. Er kostete
überall nur und war nicht so, wie er sonst war. Nachdem das Wasser
draußen gefriert und er nicht genug Flüssigkeit zu sich nahm
wurde er von der Kaninchen-Helpline vom Aussengehege ins Haus genommen
und er erhielt immer wieder Infusionen. Er hat nie richtig zu fressen
begonnen und er wurde über die Feiertage durch gepäppelt. Er
hatte Durchfall und trotz Enteroferment und benebac hat sich der Durchfall
nicht gebessert. Er war schon sehr dünn und deshalb wurde entschieden,
nachdem man einen Tumor ertastete, ein Kontrastmittelröntgen zu machen.
Leider ist das Kontrastmittel nicht vom Magen in den Dünndarm gelangt,
was einen Verschluß des Magenausganges zeigte. Olli wurde nicht
gleich eingeschläfert, sondern es wurde der Bauch in Narkose geöffnet,
es fand sich ein kastaniengroßer Tumor im Dickdarm, der den Verschluß
hervorrief. Es blieb nichts anderes übrig als ihn zu erlösen
(3. Jänner 2011).
Kaninchen
Robinson
2010/194
Im
Jahr 2007 erblickte ich das Licht der Welt und ich bin schon lange kastriert.
Gemeinsam mit meinem Kuschelpartner Heino habe ich mein Zuhause verloren,
weil unsere Besitzerin Neurodermitis bekommen hat. Auch ich habe noch nicht
die Idealfigur, deshalb wird mir die Umstellung auf gesundes Futter gut
tun. Da ich Freilauf gewohnt bin, wünsche ich mir ein schönes
Zuhause, wo ich auch viel Platz bekomme und ein artgerechtes Leben führen
kann. Ich bin sehr unkompliziert und kann mir gut vorstellen, in einer Kaninchengruppe
zu leben, aber genauso gut würde es mir gefallen, bei einer hübschen
Kaninchendame einzuziehen. Im Moment lebe ich in Innenhaltung.
Robinson ist am 26. November 2010 leider über die RBB gehoppelt. Er
war, als er zur Kaninchen-Helpline kam, in einem sehr schlechten Zustand,
hat kaum gefressen, sich kaum bewegt und hat die meiste Zeit geschlafen.
Er hat Infusionen bekommen, weil er selbst nicht getrunken hat. Dann hat
er das Fressen komplett eingestellt und trotz Päppelns hat er weiter
abgenommen. Um nicht qualvoll zu verhungern, mußte er eingeschläfert
werden.
Kaninchendame
YEN
2010/076
Ich
wurde im Jahr 2008 geboren und wurde gemeinsam mit meinem Partner in einem
Käfig gehalten. Es entstanden Babys und mein Partner wurde kastriert.
Ich lebte die letzten Wochen mit meinem Baby in einem kleinen Käfig
ohne Freilauf. Ich würde mich über eine Haltung in einem Gehege
mit einem netten kastrierten Partner sehr freuen. Mai 2010
Yen ist leider
am 29. Juli 2010 über die Regenbogenbrücke gehoppelt. Sie sollte
kastriert werden und hatte bei der Narkoseeinleitung einen Atemstillstand.
Leider konnte sie nicht mehr zurückgeholt werden.
Kaninchen
NILS
2010/108
Aus schlechter
Haltung wurde meine Mama von der Kaninchen-Helpline gerettet und hat mich
und meine Geschwister im April 2010 auf die Welt gebracht. Ich bin bereits
kastriert und werde einmal 4-5 kg schwer werden. Ich hab meine Sachen
bereits gepackt und warte auf ein neues Zuhause mit viel Platz und mit
Artgenossen. Juli 2010.
Nils ist
leider am 27.7.2010 über die RBB gehoppelt. Er hatte von Geburt an
ein verstümmeltes Ohr und war am Hinterlauf behindert.
Kaninchen
BUFFALO BILL
2010/083
Ich wurde
im Jahr 2006 geboren und lebte bis vor Kurzem mit einem Meerschweinchen
zusammen. Nachdem man nicht wusste, dass diese Kombination für ein
artgerechtes Zusammenleben nicht geeignet ist, wurden wir aus Zeitgründen
bei der Helpline abgegeben. Ich bin ein sanfter aufgeweckter Kerl, der
im Moment mit 2 Ladys ein Gehege bewohnt. Ich würde mich über
ein neues Zuhause sehr freuen, wo man auch gerne Zeit für meine Fellpflege
aufwendet.
Juni 2010
Ist heute am Nachmittag tot im Gehege gelegen, er war noch ganz warm,
also dürfte er kurz vorher gestorben sein. In der Früh hat er
noch gefressen und ist hergekommen. Juli 2010
Kaninchen
LUCCA
2010/129
Ich wurde
im Jahr 2005 geboren und bin ein rüstiger kastrierter Kaninchenherr.
Gemeinsam mit meiner Partnerin Siena habe ich mein Zuhause wegen eines
Ortswechsels des Besitzers verloren und würde mich nun über
ein neues Zuhause bei einer älteren Kaninchendame sehr freuen. Juli
2010
Ist bei Nina
von der oberen Etage heruntergehüpft und hat sich eine dreifache
Fraktur des OSCh Knochens zugezogen, habe mit der TÄtin telefoniert
und entschieden ihn erlösen zu lassen.
Juli
2010
Kaninchen
RUFUS
2010/179
Ich
wurde abgegeben, da meine Besitzerin ins Ausland ging und mich nicht mitnehmen
konnte. Ich wurde 2006 geboren. Bei der Übernahme hatte ich überlange
Krallen und war sehr abgemagert. Meine Backenzähne mussten gleich
bei der Übernahme gekürzt werden, damit ich besser fressen kann.
Zur Zeit werde ich noch gegen Kokzidien behandelt und stehe noch nicht
zur Vermittlung.
Rufus ist
es die letzten Tage immer schlechter gegangen, er hat extrem viel geschlafen,
aber das schon, seit Beginn. Am WE hatte er ziemlichen Durchfall und er
hat trotz, dass er Unmengen gefressen hat, abgenommen. Vor ein paar Wochen
wurden ihm die Backenzähne gekürzt. Seine Augen wurden trüb
und wurden trotz Behandlung nicht besser. Wir haben heute entschieden,
ihn über die RBB hoppeln zu lassen, da er es nicht mehr schaffte
aus der Klokiste rauszukommen, so schwach war er.
Du warst
ein tolles Kaninchen, leider haben wir uns viel zu spät kennengelernt.
Komm gut trüben an, kleiner Mann.